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Gut für Ökologie, Klima und Region

Entwaldungsfreier Anbau

Entwaldungsfreier
Anbau

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Soja und Entwaldung

Ein Teil der weltweit gehandelten Sojabohnen stammt aus Regionen, in denen für den Anbau Waldflächen umgewandelt wurden. Neben langen Transportwegen nach Europa kann dies Auswirkungen auf Klima und Ökosysteme haben.
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Vorteile der Ackerbohne

Die heimische Ackerbohne wird in Deutschland auf bestehenden Ackerflächen angebaut. Für ihren Anbau müssen keine Waldflächen umgewandelt werden. Zudem lässt sie sich gut in bestehende Fruchtfolgen integrieren.

ROLAND BEANS – Regionale pflanzliche Alternative zu importiertem Soja

Bodengesundheit und Biodiversität

Bodengesundheit und Biodiversität

Reduzierter Düngebedarf

Ackerbohnen können Luftstickstoff über symbiotische Knöllchen­bakterien binden und für das Pflanzenwachstum nutzbar machen. Dadurch kann der Bedarf an mineralischer Stickstoffdüngung sinken. Der von der Pflanze gebundene Stickstoff steht teilweise auch der Folgefrucht zur Verfügung, was den Düngebedarf in der Fruchtfolge reduzieren kann. Eine geringere Düngung kann zudem zur Verringerung von Nitratbelastungen im Grundwasser beitragen.

 

Pflugloser Anbau möglich:
Ackerbohnen können in verschiedenen Anbausystemen kultiviert werden, auch im pfluglosen Anbau. Erntereste der Pflanze verbleiben auf dem Feld und können zur Humusbildung und zur Unterstützung der Bodenstruktur beitragen.

Biodiversität

Geringerer Bedarf an Herbiziden:
Durch ihr dichtes Blattwerk kann die Ackerbohne das Wachstum von Unkräutern teilweise unterdrücken.

Blühpflanze für Insekten:
Die Ackerbohnenpflanze produziert Nektar und kann damit Nahrungsquellen für Bestäuberinsekten bereitstellen.

Heimischer Ackerbohnenanbau kann zur Förderung von Biodiversität, Bodengesundheit und zum Schutz von Wasserressourcen beitragen.

Sehr geringe CO₂-Belastung

Reduziertes CO₂-Profil

Weniger Düngung: geringere Emissionen

Ackerbohnen können einen Teil ihres Stickstoffbedarfs über symbiotische Knöllchenbakterien decken. Dadurch kann der Einsatz mineralischer Stickstoffdünger reduziert werden. Studien zeigen, dass ein geringerer Einsatz von Stickstoffdüngern die Treibhausgasemissionen im Anbau deutlich senken kann.

 

Im Vergleich zu stark mineraldüngerabhängigen Fruchtfolgen kann der Einsatz von Leguminosen wie Ackerbohnen das Treibhauspotenzial einer Fruchtfolge deutlich reduzieren.

Regionale Alternative zu importiertem Soja

Der Anbau heimischer Ackerbohnen erfolgt auf bestehenden landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland. Dadurch entfallen lange Transportwege, wie sie bei importierten Rohstoffen häufig auftreten. Die Nutzung regionaler Ackerbohnen kann somit zur Verringerung von Transportemissionen beitragen und eine Alternative zu importierten Sojarohstoffen darstellen.

Ackerbohnen weisen im Vergleich zu vielen anderen Proteinquellen ein relativ niedriges CO₂-Profil auf und gelten als klima­freundlicher pflanzlicher Rohstoff.

Unsere Bohnen reifen unter optimalen Wachstums­bedingungen im See­klima und wir stehen dabei im direkten Kontakt mit den Erzeugern. Auch die Weiter­verarbeitung in Bremen erfolgt auf höchstem Niveau.