Entwaldungsfreier
Anbau
Soja und Entwaldung
Vorteile der Ackerbohne
ROLAND BEANS – Regionale pflanzliche Alternative zu importiertem Soja
Bodengesundheit und Biodiversität
Reduzierter Düngebedarf
Ackerbohnen können Luftstickstoff über symbiotische Knöllchenbakterien binden und für das Pflanzenwachstum nutzbar machen. Dadurch kann der Bedarf an mineralischer Stickstoffdüngung sinken. Der von der Pflanze gebundene Stickstoff steht teilweise auch der Folgefrucht zur Verfügung, was den Düngebedarf in der Fruchtfolge reduzieren kann. Eine geringere Düngung kann zudem zur Verringerung von Nitratbelastungen im Grundwasser beitragen.
Pflugloser Anbau möglich:
Ackerbohnen können in verschiedenen Anbausystemen kultiviert werden, auch im pfluglosen Anbau. Erntereste der Pflanze verbleiben auf dem Feld und können zur Humusbildung und zur Unterstützung der Bodenstruktur beitragen.
Biodiversität
Geringerer Bedarf an Herbiziden:
Durch ihr dichtes Blattwerk kann die Ackerbohne das Wachstum von Unkräutern teilweise unterdrücken.
Blühpflanze für Insekten:
Die Ackerbohnenpflanze produziert Nektar und kann damit Nahrungsquellen für Bestäuberinsekten bereitstellen.
Heimischer Ackerbohnenanbau kann zur Förderung von Biodiversität, Bodengesundheit und zum Schutz von Wasserressourcen beitragen.
Reduziertes CO₂-Profil
Weniger Düngung: geringere Emissionen
Ackerbohnen können einen Teil ihres Stickstoffbedarfs über symbiotische Knöllchenbakterien decken. Dadurch kann der Einsatz mineralischer Stickstoffdünger reduziert werden. Studien zeigen, dass ein geringerer Einsatz von Stickstoffdüngern die Treibhausgasemissionen im Anbau deutlich senken kann.
Im Vergleich zu stark mineraldüngerabhängigen Fruchtfolgen kann der Einsatz von Leguminosen wie Ackerbohnen das Treibhauspotenzial einer Fruchtfolge deutlich reduzieren.
Regionale Alternative zu importiertem Soja
Ackerbohnen weisen im Vergleich zu vielen anderen Proteinquellen ein relativ niedriges CO₂-Profil auf und gelten als klimafreundlicher pflanzlicher Rohstoff.
Unsere Bohnen reifen unter optimalen Wachstumsbedingungen im Seeklima und wir stehen dabei im direkten Kontakt mit den Erzeugern. Auch die Weiterverarbeitung in Bremen erfolgt auf höchstem Niveau.