Entwaldungsfreier
Anbau
Soja und Entwaldung
Ein Teil der weltweit gehandelten Sojabohnen stammt aus Regionen, in denen für den Anbau Waldflächen umgewandelt wurden. Neben langen Transportwegen nach Europa kann dies Auswirkungen auf Klima und Ökosysteme haben.
Vorteile der Ackerbohne
ROLAND BEANS – Ackerbohnen aus deutschen Anbauregionen als pflanzliche Alternative zu importierten Sojarohstoffen.
Bodengesundheit und Biodiversität
Auswirkungen auf Düngebedarf
Ackerbohnen können Luftstickstoff über symbiotische Knöllchenbakterien binden und für das Pflanzenwachstum nutzbar machen. Dadurch kann der Bedarf an mineralischer Stickstoffdüngung sinken. Der von der Pflanze gebundene Stickstoff steht teilweise auch der Folgefrucht zur Verfügung, was den Düngebedarf in der Fruchtfolge reduzieren kann.
Eine geringere Stickstoffdüngung kann – abhängig von Bodenart und Niederschlag – zur Verringerung von Nitratauswaschungen ins Grundwasser beitragen (Umweltbundesamt, Nitratbericht 2024)
Pflugloser Anbau möglich:
Ackerbohnen können in verschiedenen Anbausystemen kultiviert werden, auch im pfluglosen Anbau. Erntereste der Pflanze verbleiben auf dem Feld und können zur Humusbildung und zur Unterstützung der Bodenstruktur beitragen.
Weitere Vorteile
Geringerer Bedarf an Herbiziden:
Mechanische Unkrautunterdrückung: Die Ackerbohne unterdrückt durch ihr dichtes Blattwerk Beikräuter, was in der Praxis zu einem reduzierten Herbizideinsatz führen kann.
Blühpflanze für Insekten:
Blühpflanze für Insekten:
Die Ackerbohnenpflanze produziert Nektar und kann damit Nahrungsquellen für Bestäuberinsekten bereitstellen.
Der Anbau heimischer Ackerbohnen kann im Rahmen geeigneter Fruchtfolgen positive Effekte auf Biodiversität und Bodeneigenschaften haben. Durch die Stickstofffixierung der Leguminosen kann zudem der Bedarf an mineralischer Stickstoffdüngung reduziert werden
Klimarelevante Eigenschaften der Ackerbohne
Weniger mineralische Stickstoffdüngung kann Treibhausgasemissionen reduzieren
Ackerbohnen können einen Teil ihres Stickstoffbedarfs über symbiotische Knöllchenbakterien decken. Dadurch kann der Einsatz mineralischer Stickstoffdünger reduziert werden.
Im Vergleich zu stark mineraldüngerabhängigen Fruchtfolgen kann der Einsatz von Leguminosen wie Ackerbohnen das Treibhauspotenzial einer Fruchtfolge reduzieren.
ROLAND BEANS aus deutschen Anbauregionen als pflanzliche Alternative zu importierten Sojarohstoffen.
Ackerbohnen aus deutschen Anbauregionen (Transportweg deutlich unter 1.000 km) ersetzen importierte Sojaerzeugnisse, die typischerweise über 10.000 km Seeweg transportiert werden.
Ackerbohnen weisen ein relativ niedriges CO₂-Profil auf und sind Basis für pflanzenbasierte Produktkonzepte.
Unsere Bohnen reifen unter optimalen Wachstumsbedingungen im Seeklima und wir stehen dabei im direkten Kontakt mit den Erzeugern. Auch die Weiterverarbeitung in Bremen erfolgt auf höchstem Niveau.